LTE Frequenz-Poker wird teuer

Stand: 06.05.2010: Aktuell liegen 3,005 Milliarden Euro für die LTE Frenquenzen auf dem Tisch.

Alle 60 Minuten erhöht sich seit 2 Tagen die Gebotsgrenze. Bei der Gebotsrunde Nummer 147 wurde die Grenze von 3 Milliarden Euro gebrochen.

Die Telekom Tochter T-Mobile hatte zuletzt für zwei Blöcke 419 und 438 Millionen Euro geboten. Telefonica O2 bietet um einen Block, das Gebot lag zuletzt bei 419 Millionen Euro. Vodafone hat für zwei Blöcke 447 und 410 Millionen Euro gesetzt, E-Plus für einen Block 463 Millionen Euro. Hier geht es um die so genannte Digitale Dividende, Frequenzen, die besonders weit reichen und den Aufbau für die Betreiber sehr schnell und billig machen. Hauptursache für diese Gebote ist die neue Highspeed-Technik Long Term Evolution (LTE).

E-Plus und O2 dürfen theoretisch für mehr Blöcke bieten als Vodafone und T-Mobile, da die größeren Netzbetreiber bereits über mehr Spektrum im 900-MHz-Bereich verfügen.

Auch hier ist eine deutliche Tendenz zu den Marktführenden Anbietern im UMTS Bereich zu erkennen. Wer also bereits dort einen UMTS Vertrag hat dürfte auf der sicheren Seite sein wenn es um ein künftiges Update zu LTE geht.

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